Poisoned Pictures – Photography & Ecology

  • Datum
  • 14:00 - 18:00
  • Ort
    Festivalzentrale

Eine Kooperation des KUNST HAUS WIEN und der European Society for the History of Photography (ESHPh) im Rahmen von FOTO WIEN

Das fotografische Abbild der Natur spielt seit der Erfindung des Mediums eine entscheidende Rolle in der Wahrnehmung der Natur. Die Fotografie dient auf vielfältiger Basis als wissenschaftliche Erkenntnismethode in den Naturwissenschaften ebenso wie als visueller Beweis für Naturerkundungen von frühen Expeditionen in unbekannte Landschaften. Die Natur als (unberührte) ländliche und vorstädtische Landschaft ist ein ungebrochen populäres fotografisches Thema, das sowohl ästhetisch als auch inhaltlich unerschöpflich scheint.

Heute können sowohl der entlegene Urwald als auch die alpine Bergkette anhand des fotografischen Dispositivs erkundet werden, ohne dass wir auch nur unser Wohnzimmer verlassen. Fotografie formt die Vorstellungen und Wahrnehmungen von Natur und Landschaft maßgeblich. Und Fotografie spielt auch eine zentrale Rolle in der Sichtbarmachung der katastrophalen Auswirkungen extremen kapitalistischen Konsumverhaltes und der damit einhergehenden Umweltzerstörungen.

Konzept: Verena Kaspar-Eisert (KUNST HAUS WIEN), Uwe Schögl (European Society for the History of Photography, ESHPh)

Das Symposium Poisoned Pictures – Photography & Ecology wird anhand von Vorträgen und Diskussionen internationaler ExpertInnen die Rolle der Fotografie in der Wahrnehmung der Natur und ihre implizierten Möglichkeiten für ein neues Umweltbewusstsein aus verschiedenen Blickwinkeln seit Beginn des Mediums bis heute beleuchten.

FOTO WIEN Festivalzentrale
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